Spender dringend gesucht!


Organspende auf Rekordtief
Spender dringend gesucht!

Jeden Tag sterben in Deutschland drei Menschen, da sie vergeblich auf ein Spenderorgan warten. Das Fatale: Die Zahl an Organspendern ging 2013 um weitere 16,3 Prozent zurück. Experten fordern deshalb eine stärkere Aufklärung der Bevölkerung und eine breitere gesellschaftliche Debatte des Themas.

Immer weniger Spender

Die Zahl der Organspender ist 2013 bundesweit um 16,3 Prozent zurückgegangen. Gab es im Jahr 2012 noch über 1.000 Spender, sank die Spenderrate 2013 auf 876 Personen. Frank-Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), vermutet als Hauptgrund für die zurückgehende Zahl der Organspende in Deutschland den Transplantationsskandal aus dem Jahr 2012.

Organspende so sicher wie nie

Vieles hat sich geändert seit 2012. Der Gesetzgeber reagierte auf den Skandal mit einem Maßnahmenbündel für mehr Transparenz und Kontrolle in der Transplantations¬medizin. So gilt nun zum Beispiel das Mehraugenprinzip bei der Anmeldung von Wartelisten-Patienten. Auch die Prüfungs- und Überwachungskommissionen erhielten mehr Befugnisse. „Heute können wir feststellen, dass diese Maßnahmen greifen und die Transplantationsmedizin in Deutschland so sicher ist wie noch nie“, betont der BÄK-Präsident.

Erst informieren, dann entscheiden

Dass die Spenderzahlen dennoch 2013 weiter gesunken sind, hat nach Meinung des Experten vor allem einen Grund: Der Skandal hätte das Vertrauen in die Transplantationsmedizin zu tief und langfristig erschüttert. Mediziner und Gesundheitspolitiker setzen sich deshalb für eine noch stärkere Aufklärung der deutschen Bevölkerung ein. „Wir dürfen gerade wegen des Skandals nicht nachlassen, dieses lebenswichtige Thema noch stärker in das Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken“, fordert Montgomery. Fehlinformationen gilt es aufzulösen, Wissen zu vermitteln. Etwa 12.000 Menschen in Deutschland warten derzeit auf ein Spenderorgan. Mit einer größeren Anzahl an spendebereiten Menschen könnten viele von ihnen weiterleben.

Unsere Kundenkarte

News

Behandlungsplan mit KI
Behandlungsplan mit KI

Nützlich für Fachleute?

Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.    mehr

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im November

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Von Kompression bis Liposuktion

Lipödeme sind nicht einfach eine Form von Übergewicht, sondern eine eigenständige Erkrankung. Neben ... Zum Ratgeber
Georg-Apotheke
Inhaber Martin Wernet
Telefon +49231122501
Fax +4923110 39 68
E-Mail georgapo758@gmail.com