Nachbarschaftshilfe bei Demenz


Nachbarschaftshelfer entlasten Pfleger
Nachbarschaftshilfe bei Demenz

Ein neues Betreuungsangebot in Sachsen soll Demenzkranke und ihre Pfleger künftig unterstützen. Angedacht ist der Einsatz von bezahlten Nachbarschaftshelfern, die den zunehmenden Mangel an professionellen Pflegekräften ausgleichen.

Entlastung der Pflegekräfte

Schätzungen zufolge fehlen im Jahr 2030 bis zu 30.000 professionelle Pflegekräfte für Demenzkranke in Sachsen. Deswegen ist eine Förderung der Pflege unumgänglich. Sozialministerin Claudia Clauß brachte eine neue Verordnung und Förderung von Betreuungsangeboten ins Gespräch. Ihr Vorschlag: Künftig soll nicht nur das ausgebildete Fachpersonal die Pflege von Demenzkranken übernehmen, sondern auch deren Nachbarn. Die Ministerin betonte, dass die Nachbarschaftshilfe zwar nicht die professionelle Pflege ersetze, jedoch könne sie das Fachpersonal entlasten. Denkbar wäre es, dass die Nachbarn den Demenzkranken vorlesen, mit ihnen spielen, für sie einkaufen gehen oder Spaziergänge unternehmen.


Pflegekasse zahlt für Nachbarschaftshelfer


Die Pflegekassen zahlen für die Nachbarschaftshelfer bis zu zehn Euro in der Stunde, insgesamt bis zu 200 Euro im Monat. Um als Nachbarschaftshelfer anerkannt zu werden, müssen Interessenten bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Sie dürfen weder mit dem Patienten verwandt sein, noch in dessen Haushalt leben. Die Helfer müssen an speziellen Pflegekursen teilnehmen und dürfen nur maximal zwei Menschen betreuen. „Die Nachbarschaftshilfe ist ein weiterer Baustein der Solidarmodelle in der sächsischen Pflege“, so Claudia Clauß.

Unsere Kundenkarte

News

Behandlungsplan mit KI
Behandlungsplan mit KI

Nützlich für Fachleute?

Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.    mehr

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im November

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Von Kompression bis Liposuktion

Lipödeme sind nicht einfach eine Form von Übergewicht, sondern eine eigenständige Erkrankung. Neben ... Zum Ratgeber
Georg-Apotheke
Inhaber Martin Wernet
Telefon +49231122501
Fax +4923110 39 68
E-Mail georgapo758@gmail.com