Grippeimpfung in der Schwangerschaft


Sicherheit durch Impfung
Grippeimpfung in der Schwangerschaft

Für werdende Mütter kann eine Infektion mit Influenza-Viren gefährlich sein. Daher rät die Ständige Impfkommission (STIKO) Schwangeren zu einer Impfung gegen die saisonale Grippe. Das berichtet der Berufsverband für Frauenärzte (BVF).

Anfällig für Krankheiten

Schwangere, die sich in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft befinden, sollten sich mit Beginn der Influenza-Saison gegen Grippe impfen lassen. „Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillperiode sind für Frauen mit einer besonderen gesundheitlichen Belastung verbunden, weswegen eine Influenza-Infektion unter Umständen einen problematischen Verlauf nehmen kann“, erklärt Christian Albring vom BVF. Werdende und frisch gebackene Mütter sind im Fall einer Ansteckung zusätzlichen Gefahren ausgesetzt, weil bei ihnen häufiger Komplikationen, wie eine Lungenentzündung auftreten. Hinzu kommt, dass das Verabreichen von Medikamenten während der Schwangerschaft bedenklich ist und die Krankheit deshalb langwierig sein kann. Das ist nicht nur für die Mutter gefährlich, sondern auch für das Ungeborene.

Nestschutz für das Kind

Die Ständige Impfkommission rät daher Schwangeren zu einer Impfung gegen Grippe. „Bei gesunden Frauen ist eine Impfung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, bei Frauen mit chronischen Erkrankungen, wie beispielsweise Asthma, schon ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel empfohlen“, rät Albring. Die einmalige Injektion ist in der Regel nach sieben bis 14 Tagen voll wirksam und schützt bis zu zwölf Monate. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.

Der Kontakt mit dem Impfstoff ist für das Ungeborene nicht gefährlich. Bisher gibt es keine Hinweise, dass die Impfung die Gesundheit des Kindes beeinträchtigt. „Ein weiterer positiver Aspekt einer Immunisierung in diesem Zeitraum ist, dass von ihr ein gewisser ‚Nestschutz‘ in den ersten Monaten nach der Geburt auf das Neugeborene übertragen wird“, erläutert Albring.

Unsere Kundenkarte

News

Behandlungsplan mit KI
Behandlungsplan mit KI

Nützlich für Fachleute?

Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.    mehr

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im November

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Von Kompression bis Liposuktion

Lipödeme sind nicht einfach eine Form von Übergewicht, sondern eine eigenständige Erkrankung. Neben ... Zum Ratgeber
Georg-Apotheke
Inhaber Martin Wernet
Telefon +49231122501
Fax +4923110 39 68
E-Mail georgapo758@gmail.com