Zecken auf dem Vormarsch


Hohe Krankheitszahlen 2017
Zecken auf dem Vormarsch

Forscher beobachten eine Verschiebung der Risikogebiete und hohe Erkrankungszahlen durch Zeckenbisse. Mit welchen Ansätzen kann man Zecken als Krankheitsüberträger besser bekämpfen?

Erkrankungszahlen auf 10-Jahres-Hoch

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine häufige durch Zecken übertragene Virusinfektion. Im vergangenen Jahr wurde bei fast 500 Menschen in Deutschland eine FSME festgestellt – so viele, wie seit zehn Jahren nicht mehr. „Dabei handelt es sich um die zweithöchste je registrierte Zahl von Erkrankungsfällen“, erläutert Dr. Gerhard Dobler, Leiter des Nationalen Konsiliarlabors für FSME. Davon entfallen 85 Prozent auf Bayern, das mit 239 Fällen die höchste Zahl seit Einführung der Meldepflicht verzeichnet. An zweiter Stelle liegt Baden-Württemberg.

Hot Spots verschieben sich nach Norden

Gleichzeitig registrieren die Forscher eine Verschiebung der Regionen, in denen FSME-Erkrankungen gehäuft auftreten, den so genannten Hot Spots. „Die Statistik zeigt uns ganz neue Hot Spots in Niedersachsen […] und Berlin. Zum allerersten Mal erhalten wir sogar Erkrankungsberichte aus den Niederlanden“, führt Prof. Ute Mackenstedt, Parasitologin an der Universität Hohenheim und Initiatorin des Süddeutschen Zeckenkongresses aus.

Impfung bleibt beste Strategie

Ein Computermodell soll künftig Voraussagen zum Zeckenrisiko für verschiedene Orte und Zeiträume erlauben. Dabei werden bundesweite Beobachtungsdaten u. a. mit Klimadaten kombiniert. „Insgesamt haben wir fast 100 Standorte ausgesucht, an denen […] Zecken gesammelt werden. Die Auswertung soll uns Aufschluss geben, […] ob wir aus der Zeckendichte auch ein Krankheitsrisiko ableiten können oder wann und wo die FSME-Gefahr […] im kommenden Jahr besonders hoch sein könnte“, erklärt Mackenstedt. Alle Experten sind sich in einem einig: Den zuverlässigsten Schutz bietet eine FSME-Impfung.

Quelle: idw

Weiterführende Informationen zum 4. Süddeutschen Zeckenkongress an der Universität Hohenheim in Stuttgart

Unsere Kundenkarte

News

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Tipps für sicheren Grillspaß
Tipps für sicheren Grillspaß

Heißes Sommervergnügen

Von Verbrennungen bis zu Magen-Darm-Infektionen: Das allseits beliebte Grillen hält eine ganze Menge Gefahren bereit. Hier gibt es Tipps, wie man sich davor schützt.   mehr

Waschen, cremen, inspizieren
Waschen, cremen, inspizieren

Hautpflege bei Diabetes

Eine Diabeteserkrankung wirkt sich auch negativ auf die Haut aus. Mögliche Folgen sind Pilzerkrankungen und unangenehmer Juckreiz. Mit einer guten Blutzuckereinstellung und der richtigen Pflege lässt sich jedoch gut vorbeugen.   mehr

Weiblicher Schlaf und Hormone
Weiblicher Schlaf und Hormone

Was machen Hormone mit dem Schlaf?

Ob man morgens ausgeschlafen oder müde ist, hängt von vielen Faktoren ab. Welchen Einfluss haben die Hormone?   mehr

Solarium erhöht Hautkrebsrisiko
Solarium erhöht Hautkrebsrisiko

Gefährliches „Vorbräunen“

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im Juli

Sicher feiern mit Diabetes

Sicher feiern mit Diabetes

Ob Badesee oder Festival

Grillpartys, Musikfestivals oder entspannte Nachmittage am Badesee gehören für viele Menschen zu den ... Zum Ratgeber
Georg-Apotheke
Inhaber Martin Wernet
Telefon +49231122501
Fax +4923110 39 68
E-Mail georgapo758@gmail.com