Chronik des Kleingärtnerverein „Am Nußbaumweg e.V.“
(herausgegeben zum 80-jährigen Vereinsjubiläum 2002 - erstellt von Jürgen Spilker)



1922 - Am Anfang wurde das Land von einem Bauern als Grabeland gepachtet, weil aus der Not heraus die Gärten zum Anbau von Obst und Gemüse gebraucht wurden.

1926 - Am 13. Juni wurde unser Kleingärtnerverein mit dem Namen "Dortmund-Ost" unter der Nummer VR 1203 im Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund eingetragen.

1930-1939 - Das Grabeland wurde nach und nach zu einer Gartenanlage geformt.

1937 - Es durften die ersten Obstbäume gepflanzt werden und die ersten Lauben wurden gebaut (die erste Laube war die Keuthenlaube).

1945 - Eine Wehrmachtsbaracke diente als Vereinsheim. Sie wurde als "Karnickelbar" bekannt.

1948 - Die Kleingartenanlagen allgemein wurden zum "öffentlichen Grün" erklärt.

1954 - Am 10. Dezember erhielt der Verein vom damaligen Bauminister die Gemeinnützigkeit zuerkannt.
- Die Schießgruppe wurde gegründet.

1956 - Die Frauengruppe wurde gegründet.

1960 - Vom Stadtverband Dortmund wurde ein neuer Laubentyp vorgeschrieben, der von dann an gebaut werden mußte.

1964 - Am 9. April wurde der Name "Dortmund-Ost" gestrichen und unter der Nummer VR 1501 wurde unser Verein mit dem heutigen Namen "Am Nußbaumweg" im Vereinsregister beim Amtsgericht Dortmund eingetragen.

1971 - Es wurde in Eigenhilfe mit dem Neubau des Vereinsheims sowie dem Anbau des Saales begonnen.

1973 - Unter der Leitung von Fr. Waschik wurde ein Kinderchor gegründet, der bis 1977 existierte

1979 - Im August gründeten einige Vereinsmitglieder den Nußbaumchor unter der Leitung von Fr. Waschik sowie die Theaterguppe.

1981 - Im zweiten Bauabschnitt wurden im Vereinsheim eine Bühne und ein Mehrzweckraum gebaut.
1987 - Im Rahmen der Baumaßnahmen für den Tunnel der B 236 fiel ein Streifen der Gartenparzellen fort und die Anzahl der Gärten verringerte sich von 146 auf 133.

1992 - Gartenfreund Siebert stiftete einen Nußbaum, der neben dem Vereinsheim gepflanzt wurde.
- Unsere Anlage wurde Sieger im Anlagenwettbewerb des Stadtverbandes.
- Nach Beendigung des Tunnelbaus erhielt unser Verein von der Stadt die heutige Obstwiese als Ersatz für die fortgefallenen Gartenparzellen.

1993 - Die Tunnelbierbrauerei (TUBI) wurde gegründet.

1995 - Es wurde mit dem Anbau am Vereinsheim - Südseite - begonnen.

1997 - Die Keuthenlaube wurde renoviert.

1998 - Die vom Gartenfreund GF Siebert (leider verstorben) gestiftete Rundbank wurde eingeweiht.
- Die Kücheneinrichtung im Vereinsheim wurde komplett erneuert.
- Das Brauhaus der TUBI's wurde eingeweiht.

1999 - Im Mai wurden 6 neue Stromverteilerkästen eingebaut.
- Für die Kompost- bzw. Schredderanlage wurde ein Unterstand gebaut.
- Im Herbst wurde mit der Erneuerung des Außenzaunes begonnenen.
- Gartenfreund Overbeck stiftete 2 Nußbäume, die gegenüber der Kompostanlage und am Anfang des Weges 2 gepflanzt wurden.

2000 - Die Ehegattenmitgliedschaft wurde in unseren Satzungen aufgenommen.
- Der Spielplatz wurde erneuert bzw. umgebaut.
- Im Vereinsheim wurden neue Fenster, eine neue Eingangstür sowie ein neuer Küchenherd eingebaut.

2001 - Es wurde eine neue Musikanlage angeschafft und installiert.
- Zur Beleuchtung des Hauptweges wurden Bogenlampen aufgestellt.
- In der Frauenküche wurde eine Heizungsanlage installiert.
- Die neue Fachwerk-Blockhütte neben der Keuthenlaube wurde fertiggestellt.

2002 - In diesem Jahr wurde mit der Wegeerneuerung begonnen.
- Zur Erweiterung der Festwiese wurde der Garten 91 in Vereinseigentum übernommen.


Die Kleingartenanlage "Am Nußbaumweg"
besteht heute aus 132 Gärten.

Als Untergruppen des Kleingärtnervereins existieren heute:

Frauengruppe
Nußbaumchor
Theatergruppe
TUBI
Schießgruppe